Auszug aus Wikipedia:
Das Anfeuern des Brennstoffs (also zum Beispiel Holz, Holzkohle oder Braunkohle-Briketts) ist eine gewisse Schwierigkeit. Zum einen muss der Brennstoff entzündet werden, zum anderen ist eine gute Luftzufuhr erforderlich, da der Verbrennungsprozess Sauerstoff benötigt. Es gibt unterschiedliche Hilfsmittel und Vorgehensweisen des Anfeuerns.
Ein Anzündkamin ermöglicht durch eine gute Belüftung ein einfaches, zuverlässiges und schnelles entzünden des Brennstoffs.
Elektrische Grillanzünder bestehen aus einer Heizschlange, die unter den Brennstoff gelegt wird und diesen entzündet. Sie sind emissionsfrei und beeinträchtigen nicht den Geschmack des Grillguts.
Chemische Grillanzünder sind leicht entzündlich und brennen lange genug, um den eigentlichen Brennstoff anzuzünden. Es gibt sie in flüssiger Form zum Tränken des Brennstoffs, in gelartiger, dickflüssiger Form (in der Regel aus Kerosin, Petroleum oder N-Paraffin) oder in fester Form (zum Beispiel aus Holzwachs oder Holzfasern). Der Einsatz chemischer Grillanzünder in einem Grill erfordert immer eine zusätzliche Belüftung, zum Beispiel mit einem Blasebalg. Chemische Grillanzünder können den Geschmack des Grillguts beeinträchtigen, sodass dieses erst aufgelegt werden sollte, wenn die Anzünder vollständig abgebrannt sind.
Mit einem Heißluftgebläse oder einer Lötlampe lässt sich Brennstoff gleichmäßig und schnell entzünden.
Grillanzünder werden in Deutschland nach DIN EN 1860 und mit einer Registrier-Nummer nach DIN CERTCO zertifiziert.